Ziele

Im Juni 1995 riefen die Biologielehrer des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder), des Max-Steenbeck-Gymnasiums Cottbus und des Weinberg-Gymnasiums Kleinmachnow erstmals zur Durchführung einer Landesolympiade in ihrer Fachwissenschaft auf. Daraus entwickelte sich ein alljährlich wiederkehrender Wettbewerb, der vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg gefördert wird. Über 20000 Schüler und viele Lehrer unseres Landes folgten in den vergangenen Jahren dem Aufruf und nutzten das Angebot zur Förderung und Qualifikation im naturwissenschaftlichen Wettstreit in Theorie und Praxis. Die zahlreichen Hinweise der Fachkollegen und die Berücksichtigung der guten Erfahrungen der anderen naturwissenschaftlichen Landesolympiaden sowie die Zusammenarbeit mit dem IPN Kiel und die Orientierung an der Internationalen Biologieolympiade führten zur weiteren Ausgestaltung des Wettbewerbs.

 

Eine primäre Zielsetzung der Biologieolympiade ist die Förderung mathematisch- naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schülerinnen und Schüler über den Unterricht und die Lehr-/ Rahmenpläne hinaus. Sie stellt ein Angebot für die Jugendlichen zur sinnvollen Freizeitgestaltung dar, motiviert die Schüler, sich mit biologisch-ökologischen Problemen ihres Faches auseinander zusetzen und sowohl die spezifisch naturwissenschaftlichen, als auch die ethisch - moralischen Zusammenhänge zu erkennen. Sie fördert die Kommunikation unter den Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen, Schulen und Regionen in Brandenburg und spornt sie zu einer gesunden Leistungseinstellung im fairen Wettkampf miteinander an.

 

Seit vielen Jahren dient die Landesolympiade Junger Biologen der Findung und Förderung interessierter und begabter SchülerInnen. Sie fordert die jungen Biologen und die gestandenen Fachlehrer. Nach dem Vorbild der Landesolympiade werden an vielen Schulen Arbeitsgemeinschaften, biologische Schulolympiaden und Mannschaftswettkämpfe organisiert. In jedem Jahr werden Preisträger der Landesolympiade zu Praktika, Landesseminaren oder zur Sommerakademie an die Universitäten und an das Max-Planck-Institut eingeladen.