Sommerakademie

15. Schülerakademie Biologie 2017 in Brandenburg

Vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 fand die 15. Brandenburgische Sommerakademie Biologie und Chemie statt, bei der 23 SchülerInnen an Praktika und Seminaren auf dem Campus Berlin-Buch teilnahmen. Außerdem wurde mit dem Forschungsschiff Solar-Explorer die Wasserqualität des Werbellinsees untersucht. Alle TeilnehmerInnen waren sich darüber einig, dass sie sehr viel gelernt und sehr viel Spaß hatten.

Teilnehmer Sommerakademie 2017 Solar Explorer Wasseruntersuchung


13. Schülerakademie 2015, Schüler berichten

Freitag, 03. Juli 2015 Die Sommerakademie beginnt wieder in altbewährter Weise auf dem Forschungscampus in Berlin Buch. Neue Gesichter, aber auch viele bekannte fanden sich auf dem Dachboden des Gläsernen Labors zur Begrüßung ein. Um 14.00 Uhr startete das erste Praktikum zum Thema regenerative Energien. Wir erfuhren viel Interessantes über erneuerbarer Strom, Solarzellen, Windräder, u. ä. Nach dem Abendessen informierten Herr Sader und Herr Dahse die Teilnehmer über die weiteren Olympiaden, wie die IJSO, IBO, EUSO, IChO und IPhO. Den Tag ließen wir mit einem Film ausklingen.

Samstag, 04. Juli 2015

Am Samstag absolvierten am Vormittag verschiedene Praktika zu Duftstoffen und zur Photosynthese. Bei den Experimenten extrahierten wir Duftstoffe und stellten daraus unsere eigene Seife her. Außerdem lernten wir die Fotosyntheserate zu ermitteln und das Verfahren der Dünnschichtchromatografie kennen. Nach dem Mittag im Café „Madlen“ wechselten die Gruppen. Im Anschluss fand das Aufgabentraining mit einem ehemaligen Sommerakademie-Teilnehmer, Jan Bringmann, statt. Er stellte uns die „Redoxchemie“ näher vor. Gegen 19:00 Uhr begann unser Barbecue-Abend. Bei Grillwürsten, Steaks, frischem Gemüse und Melonen hatten wir draußen viel Spaß. Zum Ende des Tages berichtete uns Jan über seine Erlebnisse bei der IJSO 2014 in Argentinien.

 

Sonntag, 05- Juli 2015

 

Der Tischdienst hatte das Frühstück vorbereitet und wir stärkten uns für die nächsten Stunden. Anschließend begann auch schon das Aufgabentraining, diesmal in anderer Form als im letzten Jahr. Frau Schwibs und Frau Götze teilten uns in fünf Gruppen ein und wir erhielten jeweils ein Thema, über welches wir ein „Grafiz“ erstellen und einen Vortrag halten mussten. Das Oberthema lautete „Nobelpreise- Bahnbrechende Entdeckungen und Erfindungen in den Naturwissenschaften“, und es ging darum, verschiedene Nobelpreisträger in den Kategorien der Physiologie, Medizin und Chemie und ihre Werke vorzustellen. Nach dem Mittag ging es mit dem Bus in Richtung Werbellinsee zum „Solar-Explorer“, einem Forschungsschiff, welches ausschließlich mit Solarenergie betrieben wird. Wir untersuchten das Wasser des Werbellinsees, welcher mit einer Tiefe von maximal 55m zu den tiefsten Seen Brandenburgs gehört.

 

Montag, 06. Juli 2015

Heute Morgen ging es zeitig zum Frühstück, denn uns erwartete ein spannender Tag im Max Planck Institut für Pflanzenphysiologie in Potsdam. Das war Wissenschaft zum Anfassen, die wir als Schüler 8. und 9. Klasse sogar verstanden. Wir stellten fest, dass Mendel auch heute noch gilt und es viele neue Methoden und Verfahren für die Züchtung von Pflanzen gibt.

Herr Pohl, Landesbeauftragter für Schülerwettbewerbe, übergab uns zum Abschluss unsere Teilnehmerzertifikate.

Diese Sommerakademie war für uns sehr lehrreich. Die Praktika und Seminare zeigten uns, wie es in der modernen Welt der Wissenschaft heute zugeht. Leider sind die 4 Tage viel zu schnell vergangen. Neben neuen Erkenntnissen haben wir auch neue Freunde kennen gelernt, die uns die spannenden Tage so schnell nicht vergessen lassen. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken bei den Betreuerinnen des Gläsernen Labors Berlin Buch und dem Olympioniken Jan Bringmann, bei den Betreuungslehren Martina Schwibs und Nicole Götze (beide Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium Forst), Mario Dahse (Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge), Torsten Leidel (Weinberggymnasium Kleinmachnow) und Mario Sader (Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus), die uns diese Tage immer freundlich begleiteten und unterstützt haben.

Die Schülerinnen und Schüler der 13. Schülerakademie 2015


9. Schülerakademie 2011, Schüler berichten

Der erste Tag – 26.08.2011 – Freitag

Am 26. August 2011 machten sich interessierte Amateurnaturwissenschaftler aus Brandenburg und Italien auf, um an der Sommerakademie teilzunehmen. Innerhalb der kommenden Tage wurden wir im Seminarraum des Gläsernen Labors untergebracht. Daraufhin folgte eine informative Führung über den Campus. Nachdem wir in der Mensa kulinarisch versorgt waren, nahmen wir an einem Genetik-Praktikum teil, in dem wir unsere DNS und die der Pflaume isolierten. Als wir dann erschöpft wieder kamen, fand informativer Chemieunterricht von Herrn Sader statt.

Der zweite Tag – 27.08.2011 – Sonnabend

Im Chemie Lab führte uns Herr Wolkenhauer in das Fachgebiet der organischen Farbstoffe ein. Wir konnten uns bis dahin nicht vorstellen, dass es solche komplexen Formeln gibt. Aber jeder hatte Spaß daran die Farbstoffe zu mischen. Am Nachmittag gingen wir dann ins Labor, in dem wir das umfangreiche Thema ,,Herz‘‘ und ,,Blutdruck‘‘ behandelten. Wir haben verschiedene Versuche durchgeführt, zum Beispiel die Herzen von Puten auseinander genommen, was aber für viele bei weitem nicht so spannend war wie das Trockeneis, mit dem man so schön spielen konnte!

Der dritte Tag – 28.08.2011 – Sonntag

Nach dem mit viel Liebe zubereiteten Frühstück sind wir zur Bushaltestelle gelaufen. Unser Ziel war das Museum für Naturkunde Berlin. Wir sahen uns interessante Prä-parate (z.B. einen Kirk-Dikdik) und verschiedene „Steine“ aus dem All an. Besonders toll fanden wir aber die an Harry Potters „Ministeriumsabteilung“ erinnernde „Nass-Sammlung“ (zahlreiche alkoholgetränkte Tierchen), in der ein grinsender Rochen und ein total relaxtes Hammerhaipräparat uns empfingen. Auf dem Jugendforschungsschiff „MS Comoran“ beschäftigten wir uns in drei Gruppen mit chemischen, physikalischen und biologischen Aspekten des Spreewassers.

Der vierte Tag – 29.08.2011 – Montag

Nach einem ausgiebigen Frühstück und Aufräumen der Unterkunft fuhren wir mit dem Bus zur Universität Potsdam. Dort erwartete uns Professor Dr. M. Lenhard zum Praktikum Segration am Beispiel der Mendelschen Regeln. Dabei haben wir uns mit statistischen Auswertungsverfahren auseinandergesetzt. Auch hier haben wir wieder viel Neues gelernt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Betreuern Herr Dahse, Herr Leidel und Herrn Sader für die Vorbereitung und tolle Organisation der Sommerakademie bedanken.

 

Wir waren dabei.

Erlebnis-Schülerbericht - 6.Sommerakademie 2008

1 .Tag (11.07.2008):Um 10 Uhr ging es los: Die sechste Sommerakademie Junger Biologen des Landes Brandenburg startete mit Utz Ermel, Eric Potzelt, Franziska Welke, Johannes Czerny, Rebekka Erlinghagen, Vincent Messow, Cathleen Hoefer, Ludwig Blenau, Lina Helminski, Ulrike Meyer, Jonas Peschel sowie unsere internationale Beteiligung Sharon Magistrelli und Arianna Oddo aus Mailand/Italien. So etwas gab es bei den anderen Sommerakademien zuvor noch nicht und soll ab nun zur Tradition werden. Somit waren unsere Englischkenntnisse gefragt, um uns zu verständigen. Nach einer kurzen Einweisung und Austeilen der Praktikumsmappen durch die Betreuer Herr Sader, Herr Leidel und Herr Dahse wurde uns kurz der Forschungscampus gezeigt. Gegen zwölf Uhr gab es Mittagessen in der Mensa und anschließend ging es dann endlich ins Labor. Die Expertin Frau Uhse sowie Frau Repschläger und Frau Jacob führten uns in die Thematik des Differenzialblutbilds ein. Dabei konnten wir unser eigenes Blut genauer untersuchen und unsere Blutgruppe bestimmen. Nach dem Abendessen endete der Tag mit guter alter DEFA-Kultur, dem Film Nackt unter Wölfen.

 

 

seminar

 

 

2.Tag (12.07.2008):Unser zweiter Tag in Berlin Buch begann um 8.00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach brachte uns Michael Angerer unter dem Motto „Surfen im Genom“ die faszinierende Welt der Genetik näher. Dabei erfuhren wir eine Menge über den Aufbau von DNS und RNS und warum man auch in naher Zukunft an einem Menschen keine Hundenase finden wird. Der Hunger trieb uns schließlich zum Mittag. Es gab Spaghetti mit Tomaten- bzw. Käsesauce. Nach einer kurzen Pause ging es wieder ins Labor, diesmal für ein mikrobiologisches Praktikum. Dort stellten wir unter der Anleitung von Matthias Grießner und David Haselbach einen Nährboden für Bakterien her, mit dem wir die Sauberkeit des Kühlschrankes und unserer Finger überprüften. Das Ergebnis dieser Testreihe erfuhren wir am nächsten Morgen. Nach den Anstrengungen im Labor schlossen wir den Tag mit einem lustigen Grillabend ab. Die dabei durchgeführten wissenschaftlichen Experimente mit Trockeneis begeisterten jeden von uns. Wer danach noch nicht zu müde war, schaute sich mit den Anderen noch „Das große Krabbeln“ an.

3.Tag (13.07.2008):Nachdem wir den Tag wie üblich begonnen hatten, gingen wir wieder ins Schülerlabor des MDC. Dort trafen wir uns mit Frau Jakob um gleich darauf im nahe gelegenen Wald Insekten und andere Tiere vom Boden aufzusammeln, denn heute wollten wir uns die Mesofauna unter dem Stereomikroskop anschauen. Als unsere Behälter gefüllt waren, kehrten wir ins Labor zurück und entdeckten allerlei Interessantes. Danach werteten wir mit Matthias Grießner und David Haselbach die Bakterienkulturen vom Vortag aus und stellten fest, dass die Computertastaturen und Türklinken im Labor mal wieder gereinigt werden müssten. Anschließend fuhren wir nach einer Pause in den Museumspark Rüdersdorf, um dort Pflanzen, die auf dem kalkhaltigen Boden wachsen, zu bestimmen. Natürlich wussten wir nicht, dass der Boden kalkhaltig war, bis es wissenschaftlich mit Salzsäure nachgewiesen wurde. Beim Bestimmen erhielten wir Unterstützung durch Frau Blenau. Um herauszufinden, wie der Kalk entsteht und abgebaut wird nahmen wir an einer Jeep-Safari teil. Leider hatte es angefangen zu regnen, weshalb wir danach nur noch theoretisch Pflanzen bestimmten. Zum Abschluss des Tages fuhren wir schließlich in ein Restaurant, wo wir gemütlich aßen.

4.Tag (14.07.2008):Heute Morgen ging es zeitig zum Frühstück, denn uns erwartete ein spannender Vormittag bei der Urania in Berlin im ExploHeidelberg: Gen-Regulation bei Bakterien. Die Aktivität eines Promotors wurden quantitativ in zwei verschiedenen E. coli-Stämme unter verschiedenen Ernährungsbedingungen untersucht. Dies ist Wissenschaft zum Anfassen, die wir als Schüler der 8. und 9. Klassen sogar verstanden. Die Sommerakademie war für uns sehr lehrreich und die Praktika und Seminare zeigten uns, wie es in der modernen Welt der Wissenschaft heute zugeht. Leider sind die 4 Tage viel zu schnell vergangen. Neben neuen Erkenntnissen haben wir auch neue Freunde kennen gelernt, die uns die spannenden Tage so schnell nicht vergessen lassen. Wir, die Teilnehmer der Sommerakademie, möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für die lehrreichen und unterhaltsamen Stunden bei dem Team des Gläsernen Labors Berlin Buch, bei Frau Claudia Jacobs und Herrn Michael Angerer sowie den Seminarbetreuern Matthias Grießner und David Haselbach, bedanken. Des Weiteren möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Betreuungslehren und Organisatoren Mario Dahse (Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge), Torsten Leidel (Weinberggymnasium Kleinmachnow) und Mario Sader (Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus) bedanken.

Erlebnisbericht - 5.Sommerakademie 2007

1.Tag (6.7.2007): Dieses Jahr konnte die Sommerakademie Junger Biologen des Landes Brandenburg bereits zum 5. Mal im Gläsernen Labor in Berlin Buch stattfinden. Die Teilnehmer Sarah Uphues, Susanne Herppich, Isabell Schelske, Fabian Maschler, Andreas Wolter, Roderich Römhild, Sarah Mielke, Julia Kilian, Johannes Czerny, Franziska Welke, Franziska Nousch, Lina Helminski und Astrid Luge bekamen nach ihrer Ankunft zunächst eine fachkundige Führung über den Forschungscampus von Frau Jacob, bevor sie im S1-Labor Experimente zum Thema Gentechnik durchführen konnten. Bei „DNA Detektive“ galt es, eine „Tatortprobe“ mit DNA-Proben möglicher „Täter“ zu vergleichen und diesen so zu überführen. Anschließend isolierten die Schüler ihre eigene DNA aus Mundschleimhautzellen, bevor man dann zum theoretischen Teil des Tages überging, bei dem Aufgaben vergangener Biologieolympiaden vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.

 

2.Tag (7.7.2007):Nach einer kurzen Nacht machten wir uns in den Bucher Forst auf, um Pflanzenfamilien näher kennen zu lernen. Hierbei erfuhren wir sehr interessante Fakten über die riesige Welt der Pflanzen. Anschließend stärkten wir uns mit leckeren Pizzen, denn wir mussten um 13.00 Uhr schon wieder im Labor tätig werden. Nun erfuhren wir allerlei lustige Neuigkeiten über Neurobiologie. Nachdem wir uns auch intensiv mit der Entwicklung des Zebrafisches auseinandergesetzt haben, durften wir uns mit Olympiadeaufgaben vertraut machen. David Haselbach gab sich sehr viel Mühe uns Zusammenhänge und Lösungen verständlich zu machen. Nach anstrengendem Training hieß es „gemütliches Beisammensein“ am Grill. Mit einem interessanten Film über Genmanipulationen nahm der Tag ein entspannenden Ausklang!

 

3. Tag (8.7.2007): Nach einem entspannten Frühstück mussten wir unsere am Tage zuvor erlernten Kenntnisse über Zebrafische anwenden. Doch dies stand unter keinem guten Stern, da die Zebrafische am Tag zuvor nicht in Fortpflanzungslust waren und wir somit nicht genug Versuchsobjekte hatten. Die Stunden im Labor wurden trotz der wenigen Fische sehr anschaulich und interessant gestaltet. Anschließend zauberten unsere Betreuer ein leckeres Mittagessen, zur Stärkung für unsere bevorstehende Paddelbootstour. Diese chaotische Tour begann gegen 14.00 Uhr und brachte ungeahnte Talente zum Vorschein. Nachdem wir angestrengt am Ufer ankamen, waren unsere letzten Reserven aufgebraucht und unsere Betreuer entschieden sich uns auf ein tolles Abendbrot einzuladen, welches uns viel Freude bereitete. Mit einem gemütlichen Beisammensein endete nun auch unser letzter Tag der Sommerakademie.

 

4. Tag (9.7.2007): Hilfe, früh um 6.30 Uhr mussten wir aufstehen, Sachen packen frühstücken und nach Potsdam fahren. Dort trafen wir um 9.00 Uhr Herr Rinder, von Max-Planck-Institut Golm. Bei ihm wurden uns die Mendelschen Regeln in anschaulicher Weise näher gebracht. Außerdem erfuhren wir Vor- und Nachteile über die Anwendung der grünen Gentechnik. Dieser Exkurs in die Genetik bildete den Abschluss der erlebnisreichen Tage bei der 5. Sommerakademie. Voller neuer Erlebnisse und vieler interessanter Erfahrungen traten wir gegen 14.00 Uhr die Heimreise an

Wir, die Teilnehmer der Sommerakademie, möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für die lehrreichen und unterhaltsamen Stunden bei dem Team des Gläsernen Labors Berlin Buch, bei Herrn Anger , Frau Claudia Jacob sowie den Aufgabentrainern Christina Kuhlmey, Matthias Grießner, David Haselbach und Maik Hinze, bedanken. Des Weiteren möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Betreuungslehren und Organisatoren Mario Dahse (Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge), Torsten Leidel (Weinberggymnasium Kleinmachnow), Frank Heinrich (Gauß-Gymnasium Frankfurt) und Mario Sader (Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus) bedanken.