Landesseminare
Bericht vom Landesseminar 2018

Am 13.02.2018 war es wieder soweit: Die besten Biologen der Klassenstufen 10 bis 12 aus Brandenburg trafen sich in Potsdam zum Landesseminar Biologie, um sich auf die Auswahlverfahren zur IBO und die Europäische Wissenschaftsolympiade (EUSO) vorzubereiten. Wir erhielten einen Einblick in verschiedene Analytikmethoden wie der Massenspektroskopie an der Uni Potsdam in Golm, beschäftigten uns mit zoologischen und botanischen Bestimmungsübungen, lernten, wie man richtig mikroskopiert und durften einen Blick hinter die Kulissen des Naturkundemuseums in Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie in Golm werfen.

Teilnehmer LS_2018

An der Unibibliothek lernten wir, wie man richtig in Datenbanken und Bibliothekskatalogen nach Literatur sucht. Außerdem erarbeiteten und hielten wir Vorträge über Themen, die in den Olympiaden eine große Rolle spielen, so zum Beispiel genome editing und CRISPR/CAS oder Biomoleküle und deren ableitbare Eigenschaften. Auch unsere ehemalige IBO-Teilnehmerin Helene hielt einen Vortrag- wir lernten u.a., wie man phylogenetische Stammbäume erstellt und wendeten unser Wissen am Beispiel von Gummitieren und Hausgeräten an.

LS_2018_LaborHaus26 LS_2018_Massenspektroskopie

Wir trafen uns aber nicht nur zur reinen Wissensvermittlung, sondern nutzten die vier Tage auch, um Gleichgesinnte kennenzulernen und sich beim Bowling oder abendlichen Werwolfrunden mit ihnen auszutauschen. Als wir am Freitag wieder nach Hause fuhren, hatten wir so einiges an neuem Wissen und neuen Freunden im Gepäck. Vielen Dank also allen, die diese Woche möglich gemacht haben! (Helene und die TeilnehmerInnen aus Cottbus, Frankfurt, Forst, Kleinmachnow, KW und Treuenbrietzen)



Auf dem Weg zum Wissensvorsprung
Teilnehmerbericht vom 16. Landesseminar junger Biologen Brandenburgs im Februar 2017


Die Erfolge Brandenburger Biologen können sich sehen lassen- so ging bei der Internationalen Biologieolympiade 2016 eine Silbermedaille an eine Schülerin aus Brandenburg und auch in den Vorjahren kamen gleich mehrere Brandenburger in die Medaillenränge. Doch abgesehen von ihrem Erfolg bei internationalen Wettbewerben haben alle Preisträger gemein, dass sie sich beim Landesseminar Junger Biologen Brandenburgs auf die IBO und EUSO vorbereitet haben.

Traditionsgemäß wurde das nun schon zum 16. Mal stattfindende Seminar durch Torsten Leidel (Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow), Frank Heinrich (Gauß-Gymnasium Frankfurt Oder) und Mario Dahse (Curie-Gymnasium Wittenberge) geleitet. Natürlich hatten auch die Referenten der Uni Potsdam und des Naturkundemuseums ihren entscheidenden Anteil daran, dass jeder Teilnehmer aus den Klassen 10, 11 und 12 täglich etwas Neues lernte. Beispielsweise wurden im Mikrobiopraktikum Bakterien-, Pilz- und Hefekulturen gezüchtet und ihre Resistenzen gegen verschiedene Substanzen untersucht. Doch Vorträge sollten nicht nur gehört, sondern auch gehalten werden, deshalb erhielten wir die Möglichkeit zur Vorbereitung und Recherche in der Universitätsbibliothek Golm. Jeder Vortrag war zudem mit einer IBO-Aufgabe gekoppelt.


Am zweiten Tag standen zoologische Bestimmungsübungen auf dem Plan. Der Referent Dr. Scheffler präsentierte uns die Präparation der Amerikanischen Schabe als eine "Weltneuheit", obwohl dies dann doch eher als Seminarneuheit einzuordnen war, wurde der Enthusiasmus zweifellos von uns mitgetragen. Mit Berlin in nächster Nähe bot sich die Möglichkeit auch das Naturkundemuseum zu besuchen. Die dortigen Hauptattraktionen waren die "CSI-Fliege", ein Seminar zum Stoffabbau durch Insekten und die daraus folgende kriminologische Nutzung sowie ein Einblick in die Spinnensammlung des Museums. Der letzte Tag gehörte der Genetik. Professor Lenhard und sein Team hatten Pflanzen vorbereitet, die es galt, hinsichtlich der mendelnden Merkmale zu untersuchen. Bei der Auswertung lernten wir weitere wissenschaftliche Methoden wie z.B. das Hardy-Weinberg-Gesetz kennen.

Ohne Frage, dieses Landesseminar war nicht ohne Anstrengungen zu bewältigen. Trotzsdem fiel das soziale Miteinander unter den Teilnehmern nicht unter den Tisch. Auch in diesem Jahr haben sich wieder einige Brandenburger (nicht alle) Schüler für die dritte Runde in Kiel qualifiziert, doch alle haben einen definitiven Wissensvorsprung und Vorteil für die Zukunft mitgenommen.            Moritz Bauriegel (Weinberg-Gymnasium)


... viel gelent beim 14. Biologie-Landesseminar in Potsdam


Vier zwar anstrengende aber lehrreiche Tage verbrachten die  zwölf ausgewählten Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg, Cottbus, Frankfurt (Oder), Kleinmachnow und Oranienburg vom 26. bis 29. Januar 2015 an der Universität in Potsdam / Golm und in der Jugendherberge in Babelsberg. Morgends ging es direkt nach dem Frühstück zum Praktikum in die Uni zu Vormittags- und Nachmittagsveranstaltungen und nach dem Abendbrot standen Seminare, Vorträge und Aufgabentrainings auf dem Programm. Zufrieden und gut vorbereitet auf die kommenden Wettbewerbe fuhren alle Teilnehmerinnen am Donnerstag wieder in ihre Heimatorte.

Vielen Dank an alle Professoren und Mitarbeiter der Universität Potsdam sowie an die Betreuer Herrn Leidel und Herrn Heinrich




13. Biologie-Landesseminar in Potsdam

Vom 20. bis 23.01.2014 trafen sich die 14 besten Biologen der Klassenstufen 10 bis 12 zur Vorbereitung auf die dritte Runde des Auswahlverfahrens zur "Internationalen Biologieolympiade". Gemeinsam absolvierten wir die unterschiedlichsten Aufgaben. Es fing Montag mit einem Gruppenfoto an. Im anschließenden Praktikum isolierten wir Plasmide von E.coli und zerschnitten und sortierten diese durch eine Gelelektrophorese. Am nächsten Tag wurden von allen Teilnehmern Vorträge gehalten, in denen die Aufgaben der zweiten IBOrunde ausgewertet wurden. Am selben Tag hatten wir ein Seminar über Moose und Flechten, bei dem wir selber Schnittpräparate anfertigten, mikroskopierten und charakterisierten. Mittwoch ging es spannend weiter. Am Morgen fuhren wir zum Extavium, wo wir sehr lustige und interessante Experimente mit Kohlendioxid durchführten. 


Anschließend hatten wir an der Uni Potsdam/Golm ein weiteres Praktikum zur speziellen Zoologie bei dem wir die unterschiedlichsten Insekten möglichst genau bestimmen sollten. Der Abend klang dann in einer Bowlinghalle aus. Am letzten Tag hörten wir dann noch eine Vorlesung über genetische Segregation, bei der wir einiges über Marker und verschiedene Fehlerbetrachtungen lernten. Dann war schon der Abschied. Alles in allem, kann man sagen, dass die Woche sehr gelungen war. Die Gruppe hatte eine schöne Zusammenstellung und es wurde viel gelacht. Ich finde, dass ich sehr viel Neues gelernt habe, vor allem in der praktischen Arbeit... JULE WINKLER (CFG Ffo)


12. Landesseminar zur Vorbereitung auf die IBO und EUSO 2013

Vom 12. bis 15. Februar 2013 trafen sich 13 Brandenburger Jungbiologen an der Universität Potsdam zur Vorbereitung auf die internationalen Wettbewerbe.



Alle hatten sich bereits erfolgreich an den ersten beiden Runden des Auswahlverfahrens zur 24. Internationalen Biologieolympiade beteiligt. Alexander Rotsch, Max Zhao, Vanessa Srebny, Theresa Fischer, Nathalie Trapp, Nick Plathe und Michelle Schieber nutzten die Seminare und Praktika um sich direkt auf die 3. Runde an der Universität in Kiel vorzubereiten. Sophie Wenzlaff, Paul Herling, Martin Schulze, Robert Schurmann, Vic-Fabienne Schumann und Maria Möser komlettierten das Landesseminar als hoffnungsvolle Perspektivkandidaten. Inhaltlich ging es diesmal vorrangig um Mikrobiologie, Molekulargenetik, Botanik und Zoologie. Die in diesem Jahr erstmals genutzte Jugendherberge in der Schulstraße wurde von Schülern und Betreuern gut angenommen.


Landesseminar Junger Biologen 2012 in Potsdam und Berlin

Montag, 23. Januar 2012 In diesem Jahr fand das elfte Landesseminar Junger Biologen vom 23.012012-26.01.2012 statt. Am  Anreisetag trafen  sich die 12 Schüler aus Frankfurt, Cottbus, Wittenberge, Bernau, Oranienburg und Königs-Wusterhausen in Potsdam, um gleich nach der Einweisung in Richtung Berlin zur „Grünen Woche“ aufzubrechen. Wir besuchten den Stand des Bundesministeriums. Am späten Nachmittag kehrten wir müde und erschöpft in die Jugendherberge zurück. Die restliche Zeit wurde genutzt, um die Vorträge vorzubereiten und sich weiter kennenzulernen.

 

Dienstag, 24. Januar 2012 Mit Vorfreude und Mut- ging es am Morgen ins Max-Plank-Institut. Dort führte man uns im Gewächshaus herum, im Vortrag ging es um Gentechnik und ein Agrobakterium. Nach der Mittagspause kam dann, Proteine und Enzymkinetik ran. Schon Zuhause hatte sich jeder Gedanken gemacht, die wurden den Anderen am Abend in Präsentationen näher gebracht. Um 10 waren wir fertig auf zweierlei Weise, doch es war eine interessante und lehrreiche Reise. Ausgeklungen ist der Abend mit dem einen oder anderen Spiel, wobei uns nicht nur das, sondern auch die neue Bekanntschaft gefiel.

Mittwoch, 25. Januar 2012 Heut verpassten wir den Zug, denn der Busfahrer war nicht klug. Darum mussten wir mit Bus fahren und eine halbe Stunde Studenten ertragen, angekommen an der Universität, merkte Dr. Scheffler: wir waren zu spät!      Viele Insekten suchten wir, doch fanden nur selten das richtige Tier. Entschieden haben wir uns für die Schabe, das war ein schleimiges Gehabe. Probleme gab’s mit der Libelle, doch zum Mittag aßen wir glücklicherweise Tagliatelle. Danach Botanik mit Dr. Kummer, dort spielten Steinfrüchte die große Nummer. Zum Abendbrot gab’s Spaghetti, die schmeckten ganz paletti. Später noch ein Bowlingabend, der erwies sich als hervorragend!

gruppelandesseminar2012

Donnerstag, 26. Januar 2012 Da war er auch schon gekommen, der letzte Tag. Nun machten wir uns zum letzten Mal auf zur Uni in Potsdam Golm zu fahren. Erwartet wurden wir in der Arbeitsgruppe von Prof. Gräf von dem Betreuer T. Bork zu unserem Histologiepraktikum. Nach einem sehr spannenden und sehr interessanten Vormittag mit Gewebefixierung, Gewebeschnitten und Anfärbungen, gingen wir in die Mensa, um noch einmal von den kulinarischen Spezialitäten zu kosten. Nach dieser letzten Veranstaltung kam es leider schon zum traurigen Abschied. Die vier Tage, in denen nicht nur gelernt, sondern auch neue Kontakte geknüpft werden konnten, waren viel zu schnell vergangen. Insgesamt haben wir durch die Veranstaltung einiges an Erfahrung gewinnen und auch in einigen Bereichen unser Wissen vertiefen können. Abschließend bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei den Betreuern Herrn Dahse, Herrn Heinrich und Herrn Leidel, die für eine schöne und lehrreiche Woche sorgten.

Johannes, Utz, Cathleen, Alexander, Frederike, Charlott, Florian, Vanessa, Daniel, Laura, Nick und Lisa


Landesseminar Junger Biologie 2011 in Potsdam

Zur Vorbereitung der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) und Europäischen Naturwissenschaftsolympiade (EUSO)

In diesem Jahr fand das zehnte Landesseminar Junger Biologen zur Vorbereitung auf die IBO und EUSO vom 08.02.11-11.02.11 in Potsdam statt. Am Dienstag, dem Anreisetag trafen wir alle, 12 Schüler aus Frankfurt, Cottbus, Werder, Bernau, Königswusterhausen, Kleinmachnow, wie geplant in der Universität Potsdam in Golm ein. Nach einer kurzen  Begrüßung durch die Betreuenden Lehrer, Herrn Leidel, Herrn Dahse und Herrn Heinrich wurde zuerst einmal das Gruppenfoto geschossen. Danach jedoch begann die erste Veranstaltung, ein Vortrag von Professor Dr. Micheal Lenhard über Genetische Segregation, der als Einführung für nachfolgendes Praktikum diente, an dem wir alle sehr engagiert und interessiert teilnahmen. Auch nach der Mittagspause bereiteten wir unsere Versuchsobjekte weiter für die PCR vor, bis wir schließlich erfolgreich aber erschöpft zur Jugendherberge Siebenschläfer fuhren. Dort begann nach kurzer Pause das Aufgabentraining mit Dave Hartig und Matthias Grießner. Die in diesem Rahmen von den Schülern gehaltenen Vorträge über Blutkreisläufe, die Niere, das Lernen, Enzymkinetik und Gluconeogenese waren sehr informativ und wurden von den beiden ehemaligen Teilnehmern des Landesseminars fachlich ergänzt, vertieft und korrigiert. Der nächste Tag begann einigen vielleicht ein bisschen zu früh, aber nach dem Frühstück in der Herberge brachen wir alle ausgeruht nach Golm auf, wo wir von Professor Dr. Elke Dittmann-Thünemann und ihren technischen Assistentinnen in die grundlegenden Mikrobiologischen Arbeitstechniken eingewiesen wurden. Dabei wurde uns nicht nur die Arbeit mit Mikroorganismen wie Bacillus subtilis, Escherichia coli und einigen Pilzen nähergebracht, sondern sogar einige Platten für Eigenversuche zur Verfügung gestellt. Nach einer kurzen Mittagspause führten wir die Arbeit fort und wendeten verschiedene Färbetechniken an. Gespannt auf die Ergebnisse unserer Ansätze fuhren wir zurück in die Herberge, wo uns das Aufgabentraining mit den Vorträgen zum RNA-Silencing, zu der Embryogenese des Huhns, zu Angio- und Gymnospermen, dem Calvinzyklus und dem Ohr erwartete.

 





Für den nächsten Tag stand die Auswertung der mikrobiologischen Arbeit auf dem Plan, doch zuerst führte uns Dr. Kummer tiefer in die Welt der Flechten und Pilze ein. Danach wurden wir von der  Spannung erlöst und konnten uns endlich die inkubierten Agar-Platten anschauen. Anschließend übten wir uns im bestimmen von Käfern unter Anleitung vom insektenbegeisterten Dr. Scheffler, der uns jedoch auch einen lehrreichen Überblick über andere Bereiche dieser riesigen Tiergruppe gab. Nach diesem anstrengenden Programm ließen wir den Abend mit Bowling entspannt ausklingen.Da war er auch schon gekommen, der letzte Tag. Es stand die Gelelektrophorese der am Dienstag hergestellten Proben an. Dazu fuhren wir, wie immer, nach dem Frühstück in der Jugendherberge nach Golm, um unsere Ansätze auszuwerten und zu diskutieren. Das geschah natürlich wieder unter Anleitung von Professor Dr. Lenhard. Nach dieser letzten Veranstaltung kam es leider schon zum traurigen Abschied. Die vier Tage, in denen nicht nur gelernt, sondern auch neue Kontakte geknüpft werden konnten, waren viel zu schnell vergangen. Insgesamt haben wir durch die Veranstaltung einiges an Erfahrung gewinnen und auch in einigen Bereichen unser Wissen vertiefen können.

Abschließend bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei den Sponsoren und Betreuern, die für eine schöne und lehrreiche Woche sorgten.

Utz Heinrich Ermel, Klasse 12 und Andreas Wolter, Klasse 13







Landesseminar Junger Biologie 2010 in Potsdam

In diesem Jahr fand das neunte Landesseminar Junger Biologen zur Vorbereitung auf die IBO, IJSO und EUSO vom 25.01.- 28.01.2010 in Potsdam statt. Am Montag hinderte der allgemeine Kälteeinbruch in Brandenburg 12 Schüler aus allen Teilen des Bundeslandes nicht daran zum Landesseminar nach Potsdam anzureisen. Wir trafen uns an der Universität Potsdam/Golm. Nach einer kurzen Eröffnung durch unsere Betreuer Herrn Dahse, Herrn Heinrich und Herrn Leidel , die uns die Tage über tatkräftig unterstützten, und dem Schießen eines Gruppenfotos, bekamen wir einiges an Wissen über die genetische Populationsstruktur von Elefanten von Prof. R. Tiedemann vermittelt. Im Anschluss daran wurden wir durch die einzelnen Labore geleitet und führten unter Anleitung eine PCR durch. Danach arbeiteten wir am Computer, um einen Stammbaum zu erstellen, was einigen von uns sehr gut gelang. Gegen Nachmittag fuhren wir zur Jugendherberge Siebenschläfer und nach dem Abendessen standen Aufgabentraining und unsere Vorträge, die wir einige Wochen zuvor vorbereitet hatten, auf dem Plan. Danach begannen wir uns alle besser kennenzulernen.

 

seminar 1

 

 

Nach einer etwas kurzen Nacht begann am nächsten Morgen ein Histologisches Praktikum in Golm, angeleitet durch Herrn Lohmeier, selbst Student an der Uni Potsdam. Wir sahen uns Mäusedünndärme unter dem Mikroskop an, dazu führten wir vorher einer HE-Färbung durch. Da nur wenige von uns bereits Erfahrung damit hatten, konnten wir uns in dieser Technik üben, was uns allen wirklich großen Spaß bereitet hat. Abends haben wir dann alle zusammen gesessen, uns nett unterhalten und Karten gespielt. Am Mittwoch dann besuchten wir eine Vorlesung zur Morphologie, Evolution und Systematik im Botanischen Garten, die Herr Dr. Scheffler leitete. Danach führten wir mit ihm Bestimmungsübungen von Insekten durch. Herr Dr. Scheffler steckte uns alle mit seiner großen Begeisterung für dieses Thema an und wir hatten wirklich großen Spaß. Nach einem abwechslungsreichen Mittagessen in der Mensa der Universität nahm sich Herr Dr. Kummer Zeit für uns. Er erzählte uns viele neue Dinge über Morphologie und Anatomie der Samenpflanzen, danach führten wir botanische Bestimmungsübungen durch. Später gingen wir alle zum Bowlen, wobei wir alle riesigen Spaß hatten. Am Ende wurden die Besten sogar mir kleinen Preisen belohnt. Da es der letzte Abend war und wir noch so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen wollten, saßen wir alle noch bis spät in die Nacht zusammen, unterhielten uns und spielten Karten. Der Morgen kam dann früher als erwartet. An der Universität nahmen sich Frau Professor Silke Leimkühler und ihre Mitarbeiterinnen die Zeit, uns etwas über Proteinanalytik zu erzählen. Wir erfuhren vor allen Dingen viel Interessantes über Sulfit-Oxidase. Danach führten wir dann ein mehrstündiges Praktikum an Fotometern durch, bei dem wir den Umgang mit Pipetten und dem Fotometer sehr gut trainieren konnten. Der traurige Abschied kam dann schneller als erwartet. Obwohl wir nur vier Tage miteinander verbracht hatten haben wir uns alle wirklich lieb gewonnen. Einige tauschten Adressen aus und wir versprachen uns, in Kontakt zu bleiben. Alles in allem waren die vier Tage wirklich lehrreich und interessant, nebenbei hat man vielleicht sogar neue Freunde gewonnen. Zum Schluss bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei den Sponsoren und Betreuern, die diese schönen und lehrreichen Tage für uns ermöglichten . Christine March & Lea Wröbel

 

 

 

 

Landesseminar Biologie 2009 in Potsdam

In diesem Jahr fand das achte Landesseminar Junger Biologen zur Vorbereitung auf die IBO und EUSO vom 10.02.09-13.02.09 in Potsdam statt. Am Diensatg gegen 10 Uhr fanden wir (12 Schüler des Landes Brandenburg) uns im Wissenschaftspark Golm ein. Nach einer kurzen Eröffnung durch unsere Betreuer Herr Leidel, Herr Dahse und Herr Heinrich, stürzten wir uns wissbegierig und voller Elan auf unser erstes Praktikum. Dabei handelte es sich um eine "In-vitro Proteinexpression", welche von Dr. Hakan Dortay geleitet wurde. Durch den Versuch bekamen wir aufschlussreiche Einblicke in den Alltag eines Wissenschaftlers. Nach einer kurzen Mittagspause beendeten wir den Versuch. Der große Erolg blieb uns dabei verwehrt, aber wir sammelten viele großartige Erfahrungen. Anschließend machten wir uns erschöpft, aber glücklich auf den Weg zu unserer Jugendherberge. Nach dem wohlverdienten Abendessen folgte ein lehrreicher Vortrag über Enzymkinetik und Biochemie, der von den ehemaligen Teilnehmern des Landesseminars Matthias Grießner und Tobias Priemel gehalten wurde.

Kaum, dass wir uns hingelegt hatten, klingelte am nächsten Morgen schon der Wecker. Daraufhin brachen wir zum Botanischen Garten auf, wo wir in das mikrobiologische Arbeiten eingewiesen wurden. Angeleitet wurden wir dabei von Prof. Schneider und seiner Assistentin. Das Arbeiten mit Escherichia coli und Schimmelpilzen bereitete uns dabei sehr viel Freude. Nach einer reichhaltigen Mittagspause arbeiteten wir noch vier Stunden mit Herrn Dr. Kummer an diversen botanischen Präparaten zu ökologischen Fragestellungen. Dies war wieder eine sehr informative Veranstaltung und bereitete uns schon hervorragend auf den Abend vor, bei dem wir uns mit der Unterscheidung von C3-, C4-, und CAM-Pflanzen beschäftigten und des Weiteren eine interessante Wiederholung zur Proteinbiosynthese erhielten.

Der nächste Morgen hielt dann die Auswertung des mikrobiologischen Praktikums parat. Wir waren äußerst erstaunt, wie sich die Mikroorganismen über Nacht entwickelt hatten. Am Nachmittag wartete dann das zoologische Praktikum bestehend aus einer allgemeinen Einführung in das System und vielen neuen Fakten zur Insektenkunde auf uns. Nach dem theoretischen Teil und dem Arbeiten mit Bestimmungsschlüsseln durften wir eine Schabe sezieren. Die Theorie brachte uns dabei Herr Dr. Scheffler näher und die Sektion instruierte Herr Abraham. Nach dem wir uns drei Tage lang mit biologischen Problemen beschäftigt hatten, sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen und wir verlebten einen amüsanten Abend beim Bowling.

Mit Beginn des letzten Tages des Landesseminars Biologie, fuhren wir zur Charakterisierung von Proteinen und der Bestimmung von Enzymaktivitäten am Bespiel der humanen Sulfit-Oxidase nach Golm. Bei diesen Arbeiten unterstützten uns Prof. Leimkühler und ihre Mitarbeiter. Im Anschluss daran folgte der schmerzvolle Abschied in alle Richtungen des Landes, doch mit dem guten Gedanken an ein baldiges Wiedersehen. Zum Schluss bedanken wir uns nochmals ganz herzlich bei den Sponsoren und Betreuern, die diese schönen und lehrreichen Tage für uns ermöglichten.

Sarah-J., Sarah und Franz sowie Cathleen, Christina, Giuliano, Johannes, Jue Xiang, Julia, Lina, Martin, Raik, Susanne

 

 

 

 

Bericht zum 7. Landesseminar zur Vorbereitung auf die IBO und EUSO 2008

 

Am 12.02.2008 um 9:30 trafen sich 14 junge, aufstrebende Biologen im Wissenschaftspark Potsdam Golm. Nach dem Willkommensgruß der Organisatoren Mario Dahse, Torsten Leidel und Frank Heinrich begann der Tag mit Chromatographie bei Herrn Rinder und Fluoreszenzmikroskopie bei Prof. Gräfe. Herr Rinder, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, sprach über die Geschichte des Universitätsparks, führte die Schüler durch die Arbeitsbereiche und leitete die Papierchromatographie, die für die jüngeren Schüler sichtlich interessant und für die älteren eine gelungene Wiederholung war. Professor Gräfe referierte über Schleimpilze, die Versuchsorganismen der Arbeitsgruppe, und über das Cytoskelett. Anschließend führte er die Schüler in die Fluoreszenzmikroskopie ein. In der Jugendherberge angekommen, war nicht an Freizeit zu denken: das „Aufgabentraining“ begann. Mathias Grießner und David Haselbach leiteten die Lösung der Klausuraufgaben und stellten den Referenten (jeder Schüler sollte einen Vortrag ausarbeiten) tiefgreifende Fragen. Nach dem üppigen Abendessen, schnappten die 14 Kollegen in den Parkanlagen Potsdams frische Luft nach einem anstrengenden Tag.

 

 

seminar

 

Der Mittwoch begann mit einem großen Frühstück, der Zugfahrt nach Golm und dem 6h-igen Experiment „Invitro Protein Expression“ bei Dr. Hakan Dortay. Wir ließen im zellfreien System Proteine entstehen, die wir mit einem Western- Blot auftrennten. Dieses Experiment gefiel mir sehr, was zum einem an Dr. Hakan, dem es sichtbar Spaß machte und zum anderem an dem interessantem Versuch lag, den ich zum ersten Mal durchführte. Auch der folgende Nachmittag gehörte dem Aufgabentraining. Nach einem anstrengenden Tag und einem Berg von Mitschriften ließen die Freunde den Abend mit alten und neuen Kartenspielen und Spaziergängen ausklingen.

 

 

seminar

 

 

Als ich am Donnerstag vom krähenden Hahn meines Handys geweckt wurde, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht. Um 9 Uhr erwartete uns Dr. Kummer mit Bestimmungsübungen und der Morphologie und Anatomie von Blüten, Blättern und des Sprosses. Nach dem Mittagessen begann mein persönliches Highlight: Zoologie mit Dr. H. Stuckas und Dr. I. Scheffler. Dr. Stuckas referierte über Insekten. Es gab „AHA“- Effekte, aber auch viel bekanntes. Dr. Scheffler leitete den praktischen Teil. Wir lernten viel über den Bau und die Unterschiede von Käfern und Schaben. Der krönende Abschluss war die Sektion der amerikanischen Schabe, die von vielen Jungbiologen mit einem Glitzern in den Augen durchgeführt wurde. Nach einem Dank an die Doktoren fuhren wir in die JHB: Abendbrotessen. Der Tag war nicht zu Ende: noch auf dem Weg zur Bowlingbahn aßen die letzten ihre Brötchen, da die Bahnen bestellt waren. Organisatoren und Schüler bowlten zusammen „was das Zeug hält“. Spannend war das Duell zwischen Arne und Herr Heinrich, das der Bessere mit viel Fingerspitzengefühl gewann und so die Ehre der Lehrer rette. Der Tag endete mit einem fröhlichen Beisammensitzen, Karten- und Gesellschaftsspielen.

Am Freitag fuhren die 14 Freunde mit ihren Koffern das vorerst, für einige aber letze Mal zur Uni Potsdam. Professor Dr. Altmann erwartete uns mit MENDELschen Regeln, Chi²-Test, PCR, Gelelektrophorese und viel Freude. Wir sogen seine Informationen auf, stellten viele Fragen und hatten Spaß bei experimentieren. Das 7. Landesseminar endete mit den Dankesworten von Organisatoren und Teilnehmern. Am Bahnhof gingen 14 Freunde mit dem guten Wissen auseinander: Wir werden uns wiedersehen!

Vielen Dank für die schönen Tage Marcel Kuckelkorn (CFG Ffo)